Motivation

Timm


Die Menschheit lebt auf einem endlichen Planeten und beutet ihn seit langer Zeit extrem aus. Die Folgen sind Rohstoffknappheit und der immer stärker voranschreitende Klimawandel.

Lange Zeit war der Umweltschutz bei mir nur ein Randthema. Das Buch „Die Essensvernichter“ von Stefan Kreutzberger und Valentin Thurn veränderte alles. Die unfassbare Menge an noch genießbaren Lebensmitteln, die täglich bei den Erzeugern, den Händlern und den Konsumenten im Müll landet, ist schlicht erschreckend. Die Produktion von Lebensmitteln verschlingt große Mengen an Rohstoffen und Energie. Tiere werden geschlachtet. Und wofür das alles? Nur für den Müll? Diesem Wahnsinn muss ein Ende gesetzt werden.

Ich begann mit Freunden darüber zu diskutieren. Immer mehr Themen kamen dazu, denn es hängt alles mit allem zusammen. Abholzung von Regenwald für große Sojaplantagen zur Herstellung von Tiernahrung, Tierquälerei in der Massentierhaltung, Fleischkonsum, Plastikmüll, Treibhausgase, …

Dieses sind nur ein paar Themen, die mich sehr beschäftigen. Aber vieles fängt erstmal bei uns selber an. Reflektieren wir doch erstmal unser eigenes Leben. Können wir auf tierische Produkte, wie Fleisch, Milch, Käse und Eier verzichten oder sie zumindest reduzieren? Lebensmittelmüll muss nicht sein. Ein Blick in die eigene Tonne sollte einem die Augen öffnen. Plastik- und verpackungsfreies Einkaufen ist sehr einfach. In vielen Städten gibt es mittlerweile unverpackt Läden. Muss es immer das neueste Smartphone sein? Vielleicht weniger Kleidungsstücke im Schrank, aber dafür qualitativ hochwertige? Häufiger mal das Fahrrad nehmen und das Auto stehen lassen?

All diese Dinge kann jeder von uns ohne Einschränkungen machen. Und ganz ehrlich: Es macht sogar noch Spaß. Geht mit gutem Beispiel voran. Wir alle sitzen auf dem selben Planeten. Klimaschutz geht uns alle an.

Friederike


Es gibt keinen Grund, nicht an die Umwelt und ans Klima zu denken- aber unendlich viele Gründe, um sich damit zu beschäftigen.

Meine Motivation zum Klimaschutz ist recht simpel: der Schutz unserer Umwelt und der wertvollen Ressourcen auf unserem Planeten ist unerlässlich- wir haben schlichtweg keinen zweiten zur Verfügung.
Für mich gehören zum Klimaschutz im Alltag das Vermeiden von Plastikmüll genauso wie der (weitgehende) Verzicht auf Fleisch und tierische Produkte, außerdem das Überdenken von Konsum in genereller Hinsicht und dementsprechendes Handeln sowie möglichst klimaneutrale Fortbewegung, beispielsweise mit Bahn und Rad.

Von niemandem ist zu erwarten, dass das eigene Leben „von heute auf morgen“ völlig umgekrempelt wird, doch die Möglichkeiten zum Klimaschutz sind auch im kleinen Rahmen unzählig.
Für mich gehören die Reflexion des eigenen Verhaltens und Handelns mit Veränderungen desselben untrennbar zusammen. Klimaschutz ist nicht nur wichtig, sondern macht auch Spaß. Wir hoffen, dass unsere Seite dazu ein paar Anregungen bietet.

Jonas


Wir leben im 21. Jahrhundert. Nur weil wir in Deutschland im Überfluss leben und doch alles in Ordnung zu sein scheint, ist dem noch lange nicht so. Nicht nur wir Deutschen, sondern auch die gesamte Erdbevölkerung steht früher oder später vor einer zu lange unbeachteten Katastrophe: Dem Klimawandel.

Gegen Ende des Jahrhunderts wird der Planet zwar nicht unbewohnbar, aber vermutlich sehr stark verändert sein. Es wird noch einmal deutlich mehr Menschen geben, die den Planeten bevölkern. Alle Menschen brauchen Essen, Trinken, ein Dach über dem Kopf, usw. Das Problem: Wenn es so weitergeht, wie bisher mit dem Lebensstil der wenigen Reichen der Erde, werden die Rohstoffe, die ein „Durchschnittsreicher“ so braucht, schlichtweg nicht reichen.

Beispiel Lebensmittelversorgung der Menschheit: Es gibt zwar genügend Felder, um alle Menschen zu ernähren, aber es scheitert am durch Überfluss geprägten Lebenstil Weniger und an einer gerechten Verteilung der Lebensmittel. Wie wird das erst um 2050 sein, wenn schätzungsweise 11 Milliarden Menschen auf dem Planeten existieren, von denen dann ein großer Teil ähnlich wie ein Europäer leben möchte? Durch die globale Erwärmung werden Felder unfruchtbar, Menschen müssten ihre Heimat verlassen. Es kommen zwar auch Flächen dazu, aber was bringt dem Afrikaner ein Apfel aus Sibirien? Das nur als kleines Beispiel aus einem riesigen Problemekomplex, der täglich noch problematischer wird.

Aber noch haben wir Zeit, dies zu verhindern. Zu verhindern, dass es zu Rohstoffkriegen, extremen Dürren und Überflutungen kommt, zu verhindern, dass es am Ende ums nackte Überleben geht, weil alles fehlen wird: Rohstoffe, Energie, Nahrung, Wasser. Auf dieser Website will ich aufklären, zum Denken und Handeln anregen, ob es sich wirklich lohnt auf Luxus zu verzichten und ob es am Ende vielleicht sogar gar kein Verzicht mehr ist.

Es gibt viel zu tun. Lasst uns die Probleme jetzt und nachhaltig angehen. Das ist die Aufgabe der Zivilation des 21. Jahrhunderts!

Malin


Die Zeit unseres Lebens ist voll mit möglichen Wegen, zwischen welchen wir uns jeden Tag entscheiden, so merken wir oft erst später, was unsere Wahl wirklich ausgelöst hat.

Entscheidungen zu fällen, welche nicht nur uns allein betreffen und dabei über den immer größer werdenden Tellerrand zu blicken, fällt einem nicht immer leicht. Umso wichtiger ist es, sich weiterzubilden, immer wieder aus seiner Komfortzone auszubrechen und den Egoismus abzulegen. Dies hört sich jetzt ziemlich dramatisch an, aber tatsächlich ist es für den einen oder anderen genau so. Gewohnheiten, angebliche Kultur oder die eigene Erziehung zu hinterfragen ist kein leichter Weg, dabei geht es auch hier um die wichtige Weiterentwicklung des Individuums. Wahrheiten unter Lügen zu erkennen und für seine eigene Meinung einzustehen trifft oft auf Unverständnis, aber auch auf interessierte Menschen. Dafür lohnt es sich seine Stimme zu erheben.

Und genau dies möchte ich hier mit dieser Website erreichen. Ein Gedankenanstoß, viele weitere Blicke über den eigenen Tellerrand und hoffentlich auch auf Menschen, welche nicht nur reagieren, sondern auch handeln. Es ist allerhöchste Zeit zu handeln und offenbar müssen die Politiker mehr machen und nicht länger reden. Doch auch wir können und müssen etwas bewegen. Der Moment ist gekommen um sein bisheriges Handeln zu verändern und etwas gegen den Klimawandel und für die nächsten Generationen zu unternehmen.

Die Gleichberechtigung ist ein ausschlagend großes, auf allen Kontinenten zu findendes, ungelöstes Problem. 795 Millionen Menschen hungern weltweit, während die großen Industriestaaten im Überfluss leben. Circa 11 Prozent der Weltbevölkerung lebt in absoluter Armut, während zu viele sich über ihre Handys und Autos definieren. Menschen werden für unsere Güter ausgebeutet und zahlreiche werden gnadenlos unter menschenunwürdigen Bedingungen behandelt. Immer mehr Regionen der Welt leiden unter den Folgen des Klimawandels, während hier noch über Plastiktüten diskutiert wird…

Die fehlende Gleichberechtigung zwischen den Menschen aller Nationen und auch Tieren ist ein Goßteil des Kernproblemes des 21. Jahrhunderts, welchen es zu lösen gilt.

Also was können wir machen ? Wo können wir anfangen zu handeln und was muss sich grundsätzlich verändern ?

Lösungen werden wir hier nicht vorschreiben, aber etwas anbieten, womit vielleicht nicht nur wir, sondern auch vielleicht ihr etwas anfangen könnt.